|
||||
Fertigstellung: Mitte Juni 2010 "Halbzeit beim Schloßbau" - Ostseezeitung vom 18. 11. 2009
. Und hier Auszüge aus einem Artikel der OSTSEE-ZEITUNG vom 20. 10. 2008: Nicolaus Wöhlk und Dr. Michael Giersberg haben da ganz andere Vorstellungen: Der Kühlungsborner Architekt Nicolaus Wöhlk ersteigerte das seit Jahren lerstehende, schlossartige Gutshaus mit Grundstück und Park im vergangenen Jahr (...). Der Architekt will das schlossartige Gutshaus komplett entkernen und die funktionalen Anbauten, die in den 70er-Jahren hinzukamen, abreißen. Es soll wieder so aussehen wie nach dem Umbau zum Jagdschloß 1912 durch den Architekten Gustav Hamann: Er drängte die Elemente des Tudor-Stils in dem um 1865 vom Architekten Heinrich Thormann errichteten Gebäudes zurück und schuf die bis heute prägende schlichte Form der Reformarchitektur mit dem auffälligen seitlichen Turmanbau (...). Ein Sahnehäubchen in dem Schloss-Projekt ist die Wiederherstellung des schönen Umfeldes, das in den Jahrzehnten nach dem Schlossbau 1864/65 im Stil eines englischen Landschaftsparks gestaltet wurde und wie das Schloss unter Denkmalschutz steht. Dazu holte sich Wöhlk den Landschaftsplaner Dr. Michael Giersberg aus Stülow ins Boot. "Das ist eine wirkliche Herausforderung, denn Planungsunterlagen über die einstige Park-Gestaltung gibt es nicht. Nur einzelne Berichte in Fachzeitschriften und alte Fotos", so Giersberg. Dazu kommt, daß die alten Bäume seit über 50 Jahren keine Baumpflege mehr erhalten haben. "Da hilft nur eines: Aus dem jetzigen Ist-Bestand, in dem noch die Konturen der einstigen Anlage erkennbar sind, zu versuchen, alles sorgfältig zu rekonstruieren und dann behutsam ans Werk zu gehen", so Giersberg. Begonnen wurde damit schon mit dem Auslichten von Unterholz in der Nähe des Schlosses. Sehr erfreulich und hilfreich bei der Neugestaltung: Rund 95 Prozent der prächtigen alten Bäume sind kerngesund. Ende kommenden Jahres (also 2009) soll sich der Park mit einem dann wieder lichten Baumbestand, Festwiese, Wegenetz, Teichlandschaft und Rondellen in alter Schönheit präsentieren und öffentlich zugänglich bleiben. "Das habe ich der Gemeinde Bastorf versprochen. Denn der Park ist schon jetzt, in diesem urwüchsigen Zustand, ein Ziel von vielen Rad-Touristen", so Wöhlk.
.
Gratis Homepage von Beepworld
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular! |
||||