Jagdschloß zu Hohen Niendorf: Die Bauphase in 2009/ 2010


 

Das Jagdschloß zu Hohen Niendorf erwacht aus seinem Dornröschenschlaf ...

Im März 2009 haben die umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen begonnen,
die Parkstraße bis hin zum Schloß wurde schon Ende 2008 komplett erneuert,
und ein schöner Spielplatz ist in nächster Nähe zum Schloß auf dem Dorfplatz des kleinen Ortes entstanden!

Fertigstellung: Mitte Juni 2010

Vermietung ab Juli 2010

"Halbzeit beim Schloßbau" - Ostseezeitung vom 18. 11. 2009


HIER einige Fotos "live von der Baustelle" ...

 






Und so sieht meine Wohnung von unten aus ( Stand Herbst 2009 ) ...

 

 
... und im März 2010!

 

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Und hier Auszüge aus einem Artikel der OSTSEE-ZEITUNG vom 20. 10. 2008:

Wildnis soll wieder schöner Park werden
Im Zuge der Sanierung von Schloss Hohen Niendorf  soll auch der rund sieben Hektar große Landschaftspark wieder hergestellt werden.

Hohen Niendorf: Dick mit goldbraunem Herbstlaub bedeckte Wege, die so zugewachsen sind, daß sie eigentlich nur noch Trampelpfade sind. Links und rechts davon dichtes Unterholz, über das sich hohe Buchen, Eichen, Zypressen, Kiefern und Ahorn erheben, die häufig 100 und mehr Jahre alt sind. Ein idyllischer Teich am Rande des Biotops, die Wasserfläche voll mit Laub. Kleine Rondelle - gebildet von alten Linden. In der ursrpünglichen Anlage kaum noch erkennbar. Wie auch die große, jetzt zugewucherte einstige Festwiese mit den prächtigen Zypressen in der Mitte. Auch zwei Großsteingräber sind zu entdecken.

Im rund sieben Hektar großen Park des Jagdschlosses Hohen Niendorf führt seit vielen Jahren, teils seit Jahrzehnten, die Natur Regiee bei der Gestaltung. Ihr Konzept heißt: Urwüchsigkeit.

Nicolaus Wöhlk und Dr. Michael Giersberg haben da ganz andere Vorstellungen: Der Kühlungsborner Architekt Nicolaus Wöhlk ersteigerte das seit Jahren lerstehende, schlossartige Gutshaus mit Grundstück und Park im vergangenen Jahr (...).  Der Architekt will das schlossartige Gutshaus komplett entkernen und die funktionalen Anbauten, die in den 70er-Jahren hinzukamen, abreißen. Es soll wieder so aussehen wie nach dem Umbau zum Jagdschloß 1912 durch den Architekten Gustav Hamann: Er drängte die Elemente des Tudor-Stils in dem um 1865 vom Architekten Heinrich Thormann errichteten Gebäudes zurück und schuf die bis heute prägende schlichte Form der Reformarchitektur mit dem auffälligen seitlichen Turmanbau (...).

Ein Sahnehäubchen in dem Schloss-Projekt ist die Wiederherstellung des schönen Umfeldes, das in den Jahrzehnten nach dem Schlossbau 1864/65 im Stil eines englischen Landschaftsparks gestaltet wurde und wie das Schloss unter Denkmalschutz steht. Dazu holte sich Wöhlk den Landschaftsplaner Dr. Michael Giersberg aus Stülow ins Boot.

"Das ist eine wirkliche Herausforderung, denn Planungsunterlagen über die einstige Park-Gestaltung gibt es nicht. Nur einzelne Berichte in Fachzeitschriften und alte Fotos", so Giersberg. Dazu kommt, daß die alten Bäume seit über 50 Jahren keine Baumpflege mehr erhalten haben. "Da hilft nur eines: Aus dem jetzigen Ist-Bestand, in dem noch die Konturen der einstigen Anlage erkennbar sind, zu versuchen, alles sorgfältig zu rekonstruieren und dann behutsam ans Werk zu gehen", so Giersberg. Begonnen wurde damit schon mit dem Auslichten von Unterholz in der Nähe des Schlosses. Sehr erfreulich und hilfreich bei der Neugestaltung: Rund 95 Prozent der prächtigen alten Bäume sind kerngesund. Ende kommenden Jahres (also 2009) soll sich der Park mit einem dann wieder lichten Baumbestand, Festwiese, Wegenetz, Teichlandschaft und Rondellen in alter Schönheit präsentieren und öffentlich zugänglich bleiben. "Das habe ich der Gemeinde Bastorf versprochen. Denn der Park ist schon jetzt, in diesem urwüchsigen Zustand, ein Ziel von vielen Rad-Touristen", so Wöhlk.

 

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